Erster industrieller Box-PC in der Ivy-League

Der unabhängige deutsche Distributor Acceed stellt mit den neuen lüfterlosen Box-Computern der Serie ECS-7000 die weltweit ersten PCs mit Ivy-Bridge-Prozessor für den industriellen Einsatz vor. Mit ihren Quad-Core-Prozessoren der 3. Generation, bis zu 16 GB RAM, sechs GbE-LAN-Anschlüssen, einer Vielzahl von Schnittstellen und optionalen Erweiterungen bieten diese Embedded-Controller maximale Leistung auf kleinstem Raum im erweiterten Temperaturbereich von -25 bis +70 °C.

Die Ivy-Bridge-Technik ist auf dem Weg in industrielle Anwendungen. Vorreiter mit dem weltweit ersten Ivy-Bridge-Chip in Industrie-Box-PCs ist Acceed mit seiner neuen Serie ECS-7000 . Für die Ivy-Bridge-Chips nutzt Intel die 3D-Tri-Gate-Technik und baut Transistoren statt der flächigen Anordnung in die Höhe. Dadurch lassen sich komplexe Schaltungen noch enger packen als bisher. Für Ivy-Bridge-Prozessoren entwickelte Intel neue Chipsätze der Serie 7. Wichtigste Neuerung ist der integrierte USB-3.0-Controller mit bis zu vier Anschlüssen. Ivy-Bridge-Prozessoren übertragen Daten per PCI Express 3.0 zu anderen Bauteilen, etwa zur Grafikkarte. Die Daten fließen mit bis zu 16 Gigabyte pro Sekunde und damit doppelt so schnell wie bisher bei PCIe 2.0. Der im Prozessor integrierte Grafikchip HD Graphics 4000 unterstützt DirectX 11 und erlaubt den Anschluss von bis zu drei Monitoren.

Die IPCs der Serie ECS-7000 arbeiten lüfterlos und sind im Temperaturbereich von -25 bis +70 °C einsetzbar. Dieser extreme Temperaturbereich wird durch optimierte Kühltechnik erreicht: Alle wärmeerzeugenden Bauteile sind auf einer Seite der Platine verteilt platziert und im Gehäuse direkt mit dem Kühlkörper verbunden, wodurch jederzeit die optimale Wärmeableitung gewährleistet ist. Die Leistung bleibt konstant und das Gehäuse aus hochwertigem Aluminium unter normalen Umgebungsbedingungen auf der Außenseite stets unter der kritischen Grenze von 50 °C.

Die dritte Generation von Intels Quad-Core-Prozessor (6 MB Cache, bis zu 3,3 GHz) erhöht die Leistungsstärke der Controller noch einmal und integriert gleichzeitig den aktuellsten Grafikchip HD Graphics 4000. Zuverlässig und sicher ist der ECS-7000 damit in der Lage, beispielsweise mehrere Full-HD-Videos zu decodieren und parallel auf die drei Monitoranschlüsse (DP, DVI-D, VGA) auszugeben. Die überlegene Verarbeitungsgeschwindigkeit prädestiniert das Gerät für Aufgaben der Video-Inspection.

Die Speicher des Typs DDR3RL und DDR3 bieten bis zu 16 GB RAM. Isolierte Digital-I/O-Schnittstellen, vier serielle Schnittstellen, vier USB-3.0-Anschlüsse, zwei USB-2.0-Anschlüsse, JST-Anschluss und zwei Mini-PCIe-Anschlüsse (davon einer mit SIM-Karten-Einschub für WLAN, 3G/GPRS) bieten alle Voraussetzungen für anspruchsvolle Controller-Lösungen. Damit sind die Box-PCs der Serie ECS-7000 bestens gerüstet für Applikationen der Machine-Vision, Imaging über Gigabit-Ethernet, intelligente Automation, Überwachung und eine Vielzahl von Embedded-Entwicklungen.

Die Abmessungen des Gehäuses betragen 260 × 79 × 175 mm bei einem Gewicht von 2,8 kg. Ein Befestigungswinkel zur Wandmontage wird mitgeliefert. Der SATA-III-Einschub für 2,5" HDD oder SSD ist von der Frontseite zugänglich. Die Spannungsversorgung von 6 bis 36 Volt eröffnet Einsatzfelder auch im mobilen Bereich wie intelligenten Transportsystemen oder Car-PCs.